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Die Sieben Letzten Worte

Impressum

Die Sieben Letzten Worte

25.03. und 01.04. 2012, jeweils 17 Uhr

25.03.2012: Pauluskirche Bochum-Innenstadt

01.04.2012: Versöhnungskirche Wattenscheid-Höntrop, Preinsfeld 8

Der Eintritt ist frei

Programmkonzeption

Die "Sieben letzten Worte Jesu Christi am Kreuz" von Joseph Haydn existiert in mehreren Fassungen. Das Heinrich-Schnitzler-Orchester wird die Streichquartettfassung zur Aufführung bringen.

Zum wiederholten Male widmet sich das Orchester diesem ungemein dichten und eindrucksvollen Werk.
Auch diesmal geht es uns derzeit in den Proben so, dass wir viel Neues, Spannendes, Ergreifendes entdecken.
Haydn hat es geschafft, ein Werk von großer Klarheit und strenger Struktur zu komponieren, in dem er daneben immer wieder
große Emotionalität, Aufbegehren, aber gleichermaßen auch Zartheit und eine beeindruckende Tiefe des Gefühlsausdrucks zeigt.
Insofern ist dieses Werk erreicht dieses Werk mit seiner perfekten Balance zwischen Form und Inhalt eine genialische Größe und steht somit für das Ideal der Wiener Klassik.
Die Tatsache, dass Haydn mit Ausnahme des abschließenden "Erdbebens" nur langsame Sätze komponierte steht einzigartig dar und konfrontierte ihn mit dem Zweifel, ob das Publikum dies akzeptieren würde. Doch sehr bald stellt man fest, dass die Sätze untereinander sehr verschieden gestaltet sind und jeder einzelne für sich eine ungeheure Intensität entwickelt.

Wir wollen im Rahmen dieses Projektes ein Experiment wagen: Die klassische Musik Joseph Haydns soll kontrastiert werden durch Klangimprovisationen mit Gongs und Klangschalen. Zwei der Sieben letzten Worte werden auf mit den Klangschalen und Gongs gestaltet. Ein Kontrast wie er stärker kaum sein könnte. Sowohl in Hinblick auf die Tatsache, dass Haydns Musik einer strengen Form folgt, die Klangimprovisationen aber völlig frei ist, als auch in Anbetracht der Tatsache, dass der Klang eines Streichorchesters mit perkussiven Instrumenten gebrochen wird, die eine ungeahnte Fülle ganz anderer Klangfarben wahrnehmen lassen.
Wir sind sehr froh, ein solches Experiment wagen zu können und bedanken uns sehr bei Erich Steinberger, der die Klangimprovisationen gestalten wird.

Bildliche Darstellungen

Bei der Planung des Projektes war sehr schnell klar, dass wir die Musik mit bildichen Darstellungen zum Thema begleiten wollen.

Auf der Suche nach geeigneten Bildern, sind wir zum einen auf die Kölner Künstlerin Astrid Probst gestoßen, die sich dem Thema "Christus am Kreuz" in sehr eindrücklicher Form angenommen hat. Ihr mit Acryl auf Leinwand gemaltes Bild "kurz davor" haben wir für die Gestaltung unserer Plakates gewählt.

Astrid Probst


Im Konzert selbst werden Werke der Heilelberger Künstlerin Rena N. zu sehen sein, die einen Bilderzyklus zu den
"Sieben Letzten Worten" gemalt hat. Die intensiven Bilder zeigen Jesus als Mensch in seinem Leid, seiner Verzweiflung, auch in seiner Zuversicht und seinem Glauben. Die Direktheit der Darstellungen predestinieren sie geradewegs dazu, die ebenso klare und direkte Weise des musikalischen Ausdrucks zu begleiten.

Die Bilder von Rena N.

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